Ausrüstung

Ausrüstung

Bestandteile

Die Standard Fechtausrüstung besteht aus Maske, Fechtjacke, Unterziehplastron, Handschuh, Fechthose, Fechtstrümpfe, Fechtschuhe, Waffe und Körperkabel. Dazu tragen Damen zusätzlich einen Brustschutz (vorgeschrieben), Herren einen Tiefschutz (ratsam). Achtet beim Kauf auf die verschiedenen Ausführungen für Rechts- und Linkshänder.

Material

Fechtjacke, Hose und Unterziehplastron bestehen aus einem speziellem Gewebe (Nylon, Baumwolle, Aramid), das einer "Belastung" von 800 N standhalten muss. Die Maske setzt sich aus einem Drahtgitter aus Stahl und einem textilen Halsschutz zusammen, sie hält einer "Belastung" von 1600 N stand. Brustschutz und Tiefschutz wurden früher aus Leder, heute aus Plastik geformt. Handschuh, Fechtstrümpfe und Fechtschuhe sind an bestimmten Stellen ausgepolstert und verstärkt. Der Handschuh schützt die bewaffnete Hand vor Hieben und Stößen.

Waffenspezifische Ausrüstung

Das Regelwerk beschränkt die Trefferfläche im Florett und Säbel. Die gültige Trefferfläche bedeckt eine Brokatweste, im Fechtjargon "E-Weste" genannt. Das Material aus feinen, gewebten Drähten ist elektrisch leitend. Die E-Weste ist sehr empfindlich und wird vor jedem Turnier auf Funktionalität geprüft. Im Florett ergänzt der elektrisch leitende Maskenlatz die gültige Trefferfläche, im Säbel eine Armmanschette. Zur Verbindung der elektrischen Komponenten gibt es verschiedene Körper- und Kopfkabel.

Achtung, Aufgepasst!
Das FIE Reglement enthält die aktuellen Richtlinien und Daten der Fechtausrüstung. Jeder Fechter ist für seine Ausrüstung selbst verantwortlich. Besteht eine Ausrüstung die Materialkontrolle auf einem Turnier nicht, muss sie umgehend ersetzt werden.